Kurt Mühlenhaupt kehrt nach Kreuzberg zurück

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Ab März hat das neue Museum in der Fidicinstraße 40 geöffnet

Sein Grabstein am Halleschen Tor – so sah sich Kurt Mühlenhaupt selbst. Foto: ks

Der Maler, Bildhauer und Schriftsteller Kurt Mühlenhaupt kehrt in seine Wahlheimat Kreuzberg zurück. Jedenfalls das von seiner Frau Hannelore gegründete Museum, das das Andenken an den legendären Kreuzberger Milieukünstler hochhält.

Mühlenhaupt selbst war nach der Wende vom Chamissoplatz nach Bergsdorf bei Zehdenick in Brandenburg gezogen, wo er mit seiner Frau einen alten Gutshof ausbaute und 2006 im Alter von 85 Jahren starb. Dort war seither das Kurt-Mühlenhaupt-Museum zuhause, das Ausstellungen und Konzerte organisiert hat.

Inzwischen hat Hannelore Mühlenhaupt den malerischen Gutshof an einen chinesischen Investor verkauft, der dort ein Künstlerdorf einrichten will. Das Museum selbst zog schon vor einigen Monaten nach Berlin zurück, in die Fidicinstraße 40. Denn eigentlich habe Kurt ja immer nach Kreuzberg gehört, findet seine Frau.

»Bei all dem Kram und Krempel, den wir im Laufe von dreißig Jahren in Bergsdorf angehäuft haben«, sei der Umzug »eine echte Herausforderung« gewesen, verrät sie. »Wenn man ein so großes Haus und Grundstück mit Dachböden, Garagen und Rübenkellern hat, hebt man einfach alles auf.« Am Sonntag, 5. Januar, gab es am neuen Ort bereits einen kleinen Neujahrsempfang mit Peter Subway, ab März soll das Museum freitags und samstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet sein.

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