Come again, sweet love

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Chorleiter Horst Zimmermann grüßt alle Sänger*innen

Das Horst-Zimmermann-Ensemble (v. li. n. r.): Sopranblockflöte, Altblockflöte, Tenorblockflöte und Bassblockflöte. Foto: Horst Zimmermann

Dieser Text handelt von zwei guten Freunden. Der eine ist John Dowland (1563-1626). Er lebte zur Shakespeare-Zeit, dem auch in musikalischer Hinsicht "Golden Age" der englischen Geschichte, und war wohl ziemlich schwermütig. Von ihm stammen hinreißende Lautenlieder und Madrigale, er galt aber auch als glänzender Instrumental-Komponist.

Der andere Freund ist Horst Zimmermann. Der leitet zwei Chöre in Kreuzberg, "con forza" und "Echo 36". Wegen Corona können die Chöre nicht singen und Zimmermann leidet natürlich ziemlich unter der "Chor-ona-Pause", wie er es nennt. Was macht er also? Er grüßt alle Sängerinnen und Sänger, die zurzeit pausieren müssen, mit einem der berühmtesten Lieder John Dowlands: "Come again, sweet love doth now invite". Allerdings in einer etwas ungewöhnlichen Besetzung:

Es spielt das Horst-Zimmermann-Ensemble. Sopranblockflöte: Horst Zimmermann, Altblockflöte: Horst Zimmermann, Tenorblockflöte: Horst Zimmermann, Bassblockflöte: Horst Zimmermann. Musikalische Leitung: Horst Zimmermann; aufgenommen in den Horst-Zimmermann-Studios, Berlin-Kreuzberg; Aufnahmeleitung: Horst Zimmermann.

Mogblog ist sehr stolz, dieses schöne Stück Musik exklusiv präsentieren zu können, und freut sich mit Zimmermann und seinen Chören auf die Nach-Corona-Zeit. Bleibt alle gesund!

[Vorne: The First Booke of Songes or Ayres von John Dowland aus dem Jahr 1597. Foto: Sarah Werner. Early Printed Books. www.earlyprintedbooks.com/ shelfmark/g-400-51-folio/. Version 20190427; CC BY-NC 4.0]

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