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Bezirk soll bei Dieffenbachstraße 29 in die Bresche springen

Dieffenbachstraße 29 mit Platane. Foto: ks

Mieter der Dieffenbachstraße 29 verlangen von Baustadtrat Florian Schmidt, dass der Bezirk für das Haus das kommunale Vorkaufsrecht wahrnimmt. Nach Informationen der Initiative wurde das Haus Anfang Januar verkauft. Jetzt befürchtet die »Mieter*innengemeinschaft in 35 Wohnungen plus Gewerbe mit Hauskatze« eine grundlegende Modernisierung mit steigenden Mieten.

Es gab bereits mehrere spektakuläre Aktionen: Am 17. Februar rollten die Mieter vor der Dieffenbachstraße 29 einen »Roten Teppich für die Nachbarschaft« aus, eine Woche später veranstalteten sie eine Kundgebung unter dem Motto: »Laut Stark Wir«. »Die Frage nach bezahlbaren Mieten und dem Umgang mit Immobilien- und Bodenspekulation geht uns alle an«, schreiben sie dazu auf Facebook. »Wir wollen dem Graefekiez und der Stadt eine Stimme geben.«

Die Frist für einen möglichen Vorkauf des Hauses durch den Bezirk und den Berliner Senat endet nach ihren Informationen am 3. März.

Info: www.facebook.com/dieffe29/

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