Kreuzberg hilft …

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... und sammelt Eicheln für Brandenburger Wälder

Früchte einer Stiel-Eiche in der Tempelherrenstraße. Foto: ks

Eicheln und Kastanien sind sympathische Früchte. Wenn man im Herbst in einem Café unter Bäumen sitzt und unversehens ein Windstoß durch die Äste fährt, prasseln sie gern mit lautem Knall zu Boden. Mit einem großen Knall die Kastanien, die Eicheln mit einem kleineren. Manchmal landen sie auch auf einem Autodach und da springt dann leicht die Alarmanlage an, was für Außenstehende natürlich ziemlich lustig ist. Außerdem lassen sich aus beiden hübsche Figuren basteln.

Der Bezirk hat eine ganz andere Idee: Er ruft jetzt dazu auf, möglichst viele Eicheln zu sammeln und beim Straßen- und Grünflächenamt abzugeben. Das ist eine Hilfe für das benachbarte Brandenburg: Dort haben in den vergangenen drei Jahren wegen der großen Trockenheit oft die Wälder gebrannt, die nun mittels der Eicheln wieder aufgeforstet werden sollen. Es müssten allerdings intakte Früchte sein und an den Beuteln sollte auch ein Zettel mit dem Fundort angebracht werden, am besten mit den an vielen Straßenbäumen erkennbaren Baumnummern. Damit kann dann die Herkunft gesichert dokumentiert werden.

Die eingesammelten Eicheln können montags bis freitags zwischen 6 und 12 Uhr in den Grünflächenrevieren im Viktoriapark (von der Kreuzbergstraße aus gesehen links vom Wasserfall) und im Volkspark Friedrichshain (Zugang über den Ernst-Zinna-Weg) abgegeben werden. Für Kitas, Schulklassen und andere Kindergruppen winke sogar ein Gewinn, heißt es, Dazu müssen sie bei der Abgabe des Saatguts aber die Kontaktdaten einer Ansprechperson hinterlassen.

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