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Sieben Fragen an KandidatInnen fürs Abgeordnetenhaus

Es hat großen Spaß gemacht. Hannah Sophie Lupper (SPD) plaudert locker über Kaninchen im Blücherpark und Möwen, die frisch geputzte Scheiben von Bundestagsbüros anpeilen. Paragliderin Marlene Heihsel (FDP) berichtet von ihrem Freund, dem Marienkäfer Alfred, Timur Husein (CDU) erinnert an Reichskanzler Otto von Bismarck, Clara Herrmann (Die Grünen) will als Umweltstadträtin auch dem Dreistachligen Stichling ein Zuhause bieten und Oliver Nöll (Die Linke) hat naturgemäß wenig mit dem gerne in Dollars badenden Großkapitalisten Dagobert Duck im Sinn. Alle fünf wollen wieder in die BVV, zum Teil sogar BürgermeisterIn werden, und alle fünf haben für mogblog humorvolle, wunderbar kreative Texte geschrieben. Politik ist viel zu ernst, könnte man schließen, um sie nur ernst zu nehmen.

Soweit mogblog und der Bezirk. Am 26. September wird aber auch das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Damit hat sich der gemeinnützige Verein mog61 Miteinander ohne Grenzen beschäftigt. Er hat sich im Kiez rund um die Gneisenaustraße sehr gründlich umgehört, was Bewohner von ihren Abgeordneten wissen wollen. Daraus sind sieben Wahlprüfsteine zu den Themen Klimawandel, Wohnen, Verkehr, Inklusion, Wahlrecht, zum Verhältnis zwischen Bürgern und Politik und zur Covid-19-Pandemie entstanden.

Was sind die drei wichtigsten Maßnahmen, um die drohende Klimakatastrophe noch aufzuhalten? Sollte das Auto ganz aus der Innenstadt verbannt werden? Macht eine Enteignung großer Wohnungsunternehmen Sinn? Warum sind viele Bürger mit Migrationshintergrund nicht wahlberechtigt? Und warum reden Politiker häufig so kompliziert? Auf diese und andere Fragen antworten ausführlich Sevim Aydin (SPD), Turgut Altug (Die Grünen), Gaby Gottwald (Die Linke) und die Landesgeschäftsstelle der FDP. Von Kurt Wansner (CDU) ging bisher noch keine Antwort ein.

"Wir sind viel unterwegs und sprechen mit vielen Leuten", sagte mog61-Vorsitzende Marie Hoepfner. "Besonders am Herzen liegt uns als Verein das Thema Inklusion. Deshalb haben wir auch gefragt, warum Menschen mit Behinderungen in Berlin immer noch nicht gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilhaben können und wie die Kandidat:innen das ändern wollen."

Info: Die Wahlprüfsteine und die Antworten von Sevim Aydin (SPD), Turgut Altug (Grüne), Gaby Gottwald (Linke) und der FDP.

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